, Angela Kaufmann

Damen 1: Traumstart in der 2. Liga

Nach drei Spielen ohne Satzverlust – Was für ein Auftakt für das Damen 1 und Coach Hubi! Das Damen 1 blickt auf einen erfolgreichen Saisonbeginn.

Nach dem Aufstieg starteten wir mit Respekt und einer grossen Portion Bescheidenheit in die neue Saison – schliesslich «weht in der 2. Liga ein anderer Wind».

Spiel 1: VBC Münchenbuchsee – Unerwartet souverän

Ohne Erwartungen, dafür mit viel Neugier, ging es im ersten Spiel gegen den VBC Münchenbuchsee aufs Feld. Und plötzlich liefs wie von selbst: Wir spielten konzentriert, stark im Service, sicher in der Annahme und liessen die Gegnerinnen kaum ins Spiel kommen. In drei klaren Sätzen war die Sache erledigt – nie mehr als 18 Punkte für Münchenbuchsee. Ein Traumstart!
Aber die Freude war begleitet von Zweifel: «Das waren wohl einfachere Gegnerinnen – das wird sicher noch härter.»

Spiel 2: VC Uettligen – Schon wieder drei Punkte?

In Heinrichswil traten wir unser zweites Spiel gegen den VC Uettligen an – wieder als gefühlte Underdogs. Doch erneut legten wir stark los, der erste Satz ging klar mit 25:16 an Aeschi. Und die Leistung blieb stabil. Druckvolle Angriffe, starke Blocks, messerscharfe Services und eine Verteidigung, die fast alles holte. 25:12 und 25:19 lauteten die nächsten Satzresultate – wieder drei Punkte in drei Sätzen!
Und wieder die bescheidenen Gedanken: «Vielleicht haben sie einfach ihre besten Spielerinnen nicht dabei gehabt?»

Spiel 3: Papiermühle – Revanche mit Kampfgeist

Das dritte Spiel hatte es in sich. Gegen Volleyball Papiermühle, unsere Cupfinal-Gegnerinnen der letzten Saison, war noch eine Rechnung offen. Als Heimteam – erst noch an einem der beliebten Gamedays – durften wir auf lautstarke Unterstützung zählen. Papiermühle setzte uns mit starken Services unter Druck, während wir selbst viele Eigenfehler machten. Doch Coach Hubis Mantra «einen bekommen, zwei machen» hallte im Kopf.
Mit Teamgeist, Einsatz und cleveren Spielzügen liessen wir die Zügel nie aus den Händen. Jede Spielerin trug ihren Teil bei – auf dem Feld, beim Anfeuern, beim Pushen und Unterstützen. Diese Geschlossenheit machte schliesslich den Unterschied. Am Ende durften wir erneut einen 3:0-Sieg feiern – und damit die gelungene Revanche.

Langsam wird klar: Vielleicht ist das hier kein Zufall.

Fazit: Keine Ausreden mehr nötig

Nach drei Spielen ohne Satzverlust stehen wir gemeinsam mit dem VBC Uni Bern a an der Tabellenspitze. Die anfänglichen Zweifel weichen langsam dem Gefühl: Wir gehören hierher. Und wir haben Lust auf mehr. So freuen wir uns umso mehr aufs nächste Spiel gegen VBC Uni Bern a – das Spiel um die Tabellenführung.